GoJaneGo
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Egal, ob mit Harmonien oder simpel nur einstimmiger Gesang und akustischer Klampfe….wer hier zuhört, dem kommen unweigerlich die Appalachen in den Sinn. Und die Musik spricht für deren Schönheit, die Weise, wie sie in sich ruhen, die Weite. Auch dort, wo Kieran Kane nicht mitsingt, bzw. stattdessen David Francey den Gesang übernimmt, ruht der Tonträger in sich.
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The Tillers
Ludlow Street Rag
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Obschon auch die Old Time Musik der Tillers nicht ohne ist, stehen die tollen Stimmen im Vordergrund. Dazu der sympathische Shuffle, der immer gute Laune macht….was will man mehr? In der Beschreibung zur CD ist festgehalten, dass sämtliche Bandmitgliedern nach demselben trachten: Einer Sehnsucht nach Freiheit, die Rückkehr zur Simplizität und der Hoffnung auf die Zukunft. Genau so klingen sie, die Tillers: Genial.
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Travis Alltop & Friends
The Hallelujah Side
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Eine tolle Stimme, dazu traditionelle Bluegrass-Musik….eine wunderschöne Mandoline, das ‚tropfende‘ Banjo…(okay, so nenn‘ ich’s immer), getragen von makellosen Harmonien….. Anspieltipp: „What a Friend We Have in Jesus“ – endlich wieder eine CD, die noch lange im Ohr des Zuhörers nachklingt….was wohl an der Schönheit liegt. Gut gemacht, Mr. Alltop & Co.
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Whiskey Folk Ramblers
The Lonesome Underground
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Lasch, ja träge und dazu Sexappeal – ob das zur Folkmusik passt? Spricht man von der Riesengruppe, den Whiskey Folk Ramblers, sicherlich. Doch es geht ihnen nicht nur um Folk. So schlagen sie auch Rockabilly (zarte, zugegeben), Rock und Easy Listening Töne an….neben fröhlichem und düsterem Cow Punk. Eine Klasse für sich.
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The Steel Wheels
No More Rain
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Ich mag die rebellische Stimme des Sängers extrem. Sie besitzt Temperament, sagt ‚leg‘ Dich nicht mit mir an‘ und kennt keine falsche Scham…..Egal, ob der Junge den Titel „The Race“ anstimmt oder sich des starken Songwriter-Stückes „So Long“ annimmt: Er brilliert immer. Manchmal erinnert mich der Sound etwas an die Weary Boys, vor allem, wenn es darum geht, sich von anderen abzuheben, dann wieder an Steve Earle (den frühen). Eine starke Band, die hoffentlich immer wieder mit solcher Musik aufwartet.
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High Strung String Band
Rise And Shine
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Bei der High Strung String Band gefallen mir die Harmonien besser, wie der Einzelgesang. Denn jener hat nicht viel mit Bluegrass zu tun. Nichtsdestotrotz mag ich f die rassigen Songs, während bei den langsamen Nummern zu sehr auffällt, dass der Sänger nicht der Beste ist.
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David Graybeard
The Turning
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
David Graybeard ist ein Songwriter, wie ich ihn mag. Die akustische Gitarre wirkt einfach, wird aber genial gezupft, die Lyriken dazu sind prägnant und voller Schmerz. Mir imponiert der Titel „Hour of the Wolf“, während „I Don’t Know“ langweilig wirkt, hört man dem Text nicht zu. Trotz aller Sentimentalität wirkt der Sänger abgeklärt und ausgeglichen. Möge es sein, wie es will. Ein Mann, der sein Inneres nach Aussen kehrt. Hut ab.
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Unsung Hero: A Tribute To The Music Of Ron Davis
Various Artists
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Zuerst einmal: Von Dolly’s Stück war ich enttäuscht. Es handelt sich um Pop. Auch Gail Davis brauch‘ ich nicht. Andererseits war ich froh, wieder einmal John Anderson zu hören. Und selbstverständlich überzeugt mich Jim Lauderdale einmal mehr. Von Jeff Hanna (Nitty Gritty Dirt Band) und Matraca Berg sprechen wir gar nicht. Und auch Mandy Barnett zeigt, was sie kann. John Prine beansprucht einen humorvollen Song(wie kann’s auch anders sein), der swingt. Und auch Chuck Mead überzeugt als Sänger, wobei ihm Robbie Fulks in nichts nachsteht. Trotz allem bin ich von der CD nicht überzeugt. Denn alle diese Sänger mag ich normalerweise sehr. Nur hier nicht, bei diesen Stücken, wo ich die Country Musik auch mit der Lupe nirgends finden kann.
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Daniel Musgrave & The Do-Rite Daddys
A Little Less Lonely
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Daniel Musgrave betrachte ich als ausgezeichneten Songwriter. Etwas düster vielleicht, auch dank der sparsamen Gitarrenbegleitung, aber effektiv und beeindruckend. Ich mag diese einsamen Stücke, wo irgendwelche Bilder im Kopf auftauchen, sei das wie hier, wo ich gottverlassene Landschaften an mir vorbeiziehen sehe (im direkten Bezug zu den Worten) oder Titel, wo ich mir die darin vorkommenden Personen bildlich vorstelle….. DAS ist Songwritertum wie ich’s mag.
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The Whiskey Chasers
Well For The Worse
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Ich hab‘ schon viele Versionen von „Banks of the Ohio“, einem meiner Lieblings-Bluegrass-Stücke, gehört. Doch die hier ist ‚was ganz anderes. Die düstere Aussage der Nummer passt perfekt zur düsteren, monotonen, dunklen Stimme des Sängers. Gänsehaut ist garantiert… da können auch das zurückhaltende, aber ebenso durchdachte Banjo, die Perkussionsarbeit und die weibliche Stimme nichts dagegen tun…. Im Gegenteil, sie unterstützen den Eindruck noch. Ungewöhnliche Bluegrass-Klänge aus Eugene, Oregon….. Den Höhepunkt macht das indianisch angehauchte ‚Pretty Polly‘, die Schlussnummer.
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Nashville Songwriters Vol. 4
Lonnie Rartliff
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Wer, um Himmels Willen ist Sarah White? Denn deren Song, „The Sweetest Song“, spielte ich zuerst an. Ihr glockenreiner Gesang ist nur mit dem von Emmylou Harris zu vergleichen, auch wenn sie ein anderes Timbre hat. Atemberaubend. Thopper’s „Grandma’s Raising Marijuana“ Bluegrass-Song ist ganz amüsant. Doch auch hier wird mir wieder bewusst, wie sehr ich mich mittlerweile von Nashville entfernt habe… ist nicht mehr meine Stadt. Nicht mehr mein Sound. Möge er anderen gefallen.